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Einige der aktuellen Druckermodelle mit USB-Anschluss akzeptieren Druckdaten nur vom originalen Druckertreiber. Wenn diese Art von Druckern fehlerhafte Daten gesendet bekommen, drucken sie überhaupt nicht. Im Gegensatz dazu haben ältere Druckergenerationen mit dem Drucken begonnen, jedoch war dies dann meist ein Durcheinander von Steuerzeichen.
Es ist daher wichtig, die richtigen Daten an den Drucker zu senden, oder ein Druckermodell zu verwenden, welches die zu übermittelnden Daten empfangen und verarbeiten kann.
Aus dem DOS-Betriebssystem und von klassischen Anwendungen werden oft ASCII-Daten ausgegeben. Neue Drucker von HP die diese Art von Datenübertragung unterstützen, sollten die Druckersprache HP PCL anbieten und nicht nur im Rasterdruck.
Drucker der Marke Epson sollten die Modi ESC/P oder ESC/P2 bieten und nicht nur Rasterdruck. Die entsprechenden Informationen werden im allgemeinen auf der Webseite des Druckerherstellers publiziert, oder man kann diese im Datenblatt bzw. dem Handbuch des Druckers finden, den man einsetzt oder den man anschaffen möchte.
Meistens findet man diese technischen Informationen über die Programmiersprache zur Ansteuerung von Drucker unter der Rubrik "Druckersprache" oder "Druckersprachenemulation".
Bei der Anschaffung eines Druckers für die Benutzung mit einer Applikation und DOS oder Windows-Zeichensätzen sollte sichergestellt werden, dass der Drucker ASCII-Daten verarbeiten kann.
Wie lässt sich testen, ob ein Drucker mit DOS oder klassischen Zeichensätzen verwendbar ist?
Ein Test kann wie folgt vorgenommen werden: Mit der downloadbaren Anwendung SpoolFile werden ASCII-Daten an den Drucker übermittelt. Das Programm ermöglicht es, eine ASCII Testseite an den USB-Drucker zu übermitteln. Natürlich kann man SpoolFile auch verwenden, um eine bestimmte PRN Datei an den USB-Drucker zu übermitteln. Wenn die Testseite oder die PRN Datei korrekt ausgedruckt werden, dann sollte die DOS- bzw. Legacy-Anwendung für diesen USB-Drucker verständliche Druckdaten übermitteln, und der LPT2USB-Adapter kann zum Einsatz kommen.
Die gleiche Prozedur kann verwendet werden, um zu überprüfen, dass ein LPT2USB-Adapter korrekt funktioniert und nicht etwas defekt ist. Dabei geht man wie folgt vor:
- Mit dem original USB Druckertreiber wird eine Testseite in eine Datei gedruckt. Dafür benutzt man eine Windows-Anwendung, z.B. Notepad, erstellt eine Testseite und wählt dann im Druckdialog den Drucker sowie "Ausgabe in Datei umleiten". Die Datei benennt man als "c:\test.prn".
- Den Rechner neu starten und sicherstellen, dass keine Druckdaten in der Druckerwarteschlange befinden sowie dass der Drucker am LPT-Anschluss druckbereit ist (nicht angehalten oder ausgeschaltet).
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- Den LPT2USB-Adapter ausschalten.
- Das parallele Kabel und das USB-Kabel anstecken.
- Den LPT2USB-Adapter anschalten.
- Das folgende Kommando wird in einer DOS-Eingabeaufforderung eingegeben:
C:\>COPY C:\TEST.PRN LPT1:
Natürlich kann auch das Programm SpoolFile verwendet werden, um damit die PRN-Datei an den entsprechenden Windows-Drucker zu schicken, der mit dem LPT1: Anschluss verbunden ist.
Dies sollte die Testseite ausdrucken.
Wenn als Resultat der beschriebenen Vorgehensweise keine Testseite gedruckt wird, oder wenn der Windows Druckertreiber einen Fehler meldet, dann muß ggf. noch das Häkchen bei "Bidirektionale Unterstützung aktivieren" entfernt werden. Dies ist im Systemordner "Drucker und Faxgeräte" bei dem entsprechenden Drucker unter dem Reiter "Anschlüsse" zu finden. Nach einer Änderung dort muß der Rechner neu gestartet und die oben beschriebenen Schritte wiederholt werden.
Wenn weiterhin ein Problem besteht, ist zu überprüfen, ob der Druckertreiber den WinPrint Druckprozessor verwendet. Um dies zu überprüfen muss man in den Druckereigenschaften auf den Reiter "Erweitert" gehen und dort den Button "Druckprozessor" anklicken.
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